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Spezielles Kräuterstempelmassage: In Leinen gehüllte Kräuter wirken bei dieser Massage als warme Stempel. Die zugeführten Öle führen zur Entspannung und Entschlackung und helfen der Regeneration von Körper und Geist. Die Kräuterstempel werden, um die gesundheitsfördernde Wirkung zu erhöhen, in warmes Öl getränkt und in kreisenden Bewegungen über die verspannten Muskeln und Sehnen geführt. Kräuterstempelmassagen wirken darüber hinaus stoffwechselanregend. Sie entschlacken den Körper, entkrampfen und pflegen die Haut. Sie eignen sich als Therapie ebenso gut wie zur reinen Entspannung und können als Ganzkörpermassage oder lokal Anwendung finden. Massagen mit Kräutern sind besonders empfehlenswert bei chronischer Müdigkeit, Schlafproblemen, Nierenschwäche, Cellulitis und Gelenkproblemen. Gua Sha: GUA SHA gehört traditionsgemäß in China zur Volksmedizin und ist eine wirkungsvolle Technik, bei der die geölte Haut unter Druck eines Deckels, mit abgerundeten Rand, geschabt wird. Sie wird im gesamten Nacken - und Rückenbereich, sowie an Gelenken ausgeführt. GUA bedeutet Schaben (mit dem Deckel) als Tätigkeit. Ziel ist es stagnierende Körpersäfte, wie Blut, Lymphe und (Zwischen -) Zellflüssigkeit, die sich an Haut -, Binde - und Muskelgewebe ablagern, wieder "in Fluss" zu bringen. Hierdurch werden Schmerzen vermindert, bzw. eliminiert, überschüssige Stoffwechselprodukte abtransportiert und die Zellversorgung optimiert. GUA SHA wirkt, obwohl nur an der "Oberfläche", an der äussersten Hautschicht angesetzt, bis auf Organebene, sehr tiefgehend. Mit Sha ist das äussere, sichtbare Zeichen von gestautem QI und der Körpersäfte, gemeint. Dies zeigt sich in meist schmerzlos (!) erworbenen, aber erwünschten Hautrötungen/Blutungen unter der Haut (klein-oder auch großflächig), während deren Auflösung, innerhalb weniger Tage (zwei bis vier), die Besserung der Störung stetig spürbar wird. Die Haut bleibt während der Behandlung intakt, d.h. es entstehen weder Wunden noch offene Abschürfungen. Nach GUA SHA sollte der behandelte Körperbereich vor extremer Sonnen-, Kälte- und Windexposition durch Abdecken mit ausreichender Bekleidung oder Schal geschützt werden. Schwere körperliche Arbeit sollte bis zum Abblassen der Hautrötung vermieden werden. Moxen: „Was man mit der Nadel nicht erreicht, die Moxen (Beifußkraut, Moxibustion) schaffen es“ lautet ein altes chinesisches Sprichwort, das die Kraft der so genannten Moxibustion belegt – einer Therapie, bei der bestimmte Punkte des Körpers mit einer brennenden Zigarre oder einem brennenden Moxa-Kegel behandelt werden. Moxa basiert auf Beifußkraut und gibt seine Hitze nicht direkt auf die Haut ab: Der Therapeut hält das Moxakraut zirka zwei Zentimeter oberhalb des Körpers in der Luft, so dass der Patient nichts als wohltuende Wärme spürt und angenehme Gerüche wahrnimmt. Überdies entfaltet die Moxibustion eine lindernde Wirkung bei zahlreichen Erkrankungen. Hinter dem klingenden Name „Moxa“ verbirgt sich Beifußkraut, das zu kleinen Kegeln oder Zigarren verarbeitet wird und durch einen intensiven, belebenden Duft betört. Alles, was Moxa-Produkte mit echten Zigarren gemein haben, ist ihre Brennqualität – Moxa glüht lange, sanft und ausdauernd, so dass eine gleichmäßige Wärmestrahlung ermöglicht wird.
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